Fotos aus den Ötztaler Alpen

Rundtour durch die Ötztaler Alpen bei Vent 2007

Diese Tour führte von Vent über Breslauer Hütte (2844 m), Vernagthütte (2755 m) und Hochjochhospiz (2412 m) wieder zurück nach Vent. Dabei wurde ich von meinen Eltern, meinem Bruder und unserem Chihuahua begleitet. Im Zuge der Tour wurde auf allen drei Hütten übernachtet.

Am 1. Tag erfolgte die Anreise ins Ötztal mit Zug und Bus, sowie der Anstieg von Vent (1895 m) zur Breslauer Hütte (2844 m). Als kleinen Abendspaziergang stieg ich noch mit meinem Bruder auf den hinter der Hütte gelegenen Urkundkolm (3134 m).

Für den 2. Tag war die Besteigung des Wilden Mannles (3023 m), sowie des Taufkarkogels (3362 m) geplant, wobei aber nur der erstgenannte Gipfel auch tatsächlich erstiegen wurde.

Im nachfolgenden Foto ist der Taufkarkogel zu erkennen, wie er sich von Südwesten her präsentiert. Der Gletscher vor dem Berg ist der Rofenkarferner.

Blick auf den Rofenkarferner mit dem Taufkarkogel im linken Bildhintergrund
Blick auf den Rofenkarferner mit dem Taufkarkogel im linken Bildhintergrund

Die nächste Aufnahme zeigt die großartige Aussicht vom Gipfel des Wilden Mannles auf die Wildspitze. Diese ist mit einer Seehöhe von 3768 m der höchste Berg der Ötztaler Alpen.

Die Wildspitze (3768 m) vom Wilden Mannle (3023 m) aus gesehen
Die Wildspitze (3768 m) vom Wilden Mannle (3023 m) aus gesehen

Nach einer weiteren Übernachtung auf der Breslauer Hütte ging es am 3. Tag über den Seuffertweg weiter zur Vernagthütte (2755 m).

Nachfolgend der morgentliche Blick von der Breslauer Hütte auf den leicht "angezuckerten" Vorderen Brochkogel (3562 m). Das darauffolgende Foto zeigt die Wildspitze von Süden, vom Seuffertweg aus gesehen.

Blick von der Breslauer Hütte gegen Westen zum Vorderen Brochkogel (3562 m)
Blick von der Breslauer Hütte gegen Westen zum Vorderen Brochkogel (3562 m)
Die Wildspitze von Süden, vom Seuffertweg aus gesehen
Die Wildspitze von Süden, vom Seuffertweg aus gesehen

Nach der Übernachtung auf der Vernagthütte stieg ich am 4. Tag mit meinem Bruder auf die Hintere Guslarspitze (3147 m) und anschließend noch auf die etwas niedrigere Mittlere Guslarspitze (3128 m). Über Nacht hatte es wieder Neuschnee gegeben und es begleitete uns beim Anstieg immer wieder leichtes Schneetreiben.

Nachstehendes Foto zeigt den Blick von der Hinteren zur mittleren Guslarsitze. Die weißen Punkte im Bild sind Schneeflocken.

Mittlere Guslarspitze (3128 m) mit Neuschnee von der Hinteren Gusarspitze (3147 m) aus gesehen
Mittlere Guslarspitze (3128 m) von der Hinteren Gusarspitze (3147 m) aus gesehen - mit Neuschnee

Anschließend erfolgte der Abstieg zum Hochjochhospiz (2412 m). Der Weg war auf Grund der Schneelage nur teilweise sichtbar. Meine Eltern gelangten von der Vernagthütte über den Normalweg zum Hochjochhospiz.

Auf die Übernachtung am Hochjochhospiz folgte am 5. Tag schließlich die letzte Etappe zurück zum Ausgangspunkt Vent. Bereits am Vormittag setzte kräftiger Schneefall ein, wobei die Schneefallgrenze unter 1500 m sank. Die letzte Etappe hinterließ damit den Eindruck einer Winterwanderung. So lag bei der Ankunft in Vent selbst im Tal schon rund 15 cm Neuschnee.

Abschließend ist anzumerken, dass Bergtouren bei derartigen Wetterbedingungen nur von Menschen mit sehr guter Hochgebirgs- und Wettererfahrung durchgeführt werden sollten. Wintereinbrüche im Gebirge können rasch zu lebensbsdrohlichen Situationen führen.

Bericht erstellt am 08.10.2014

Verwandte Unterseiten: